Schüleraustausch Gujan-Mestras

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Aktualisiert (Dienstag, den 30. November 1999 um 01:00 Uhr) Geschrieben von: T. Wolff Sonntag, den 18. Dezember 2011 um 12:39 Uhr

Tagesberichte einiger Schüler vom Schüleraustausch in Gujan-Mestras (2. Mai – 10. Mai 2011).

Dienstag, 3.5.2011

Wir trafen uns alle auf dem Schulgelände mit den Franzosen der 3° LV2. Wir ließen unsere Sachen in einem Zimmer und begannen mit der Rallye durch die Schule in Fünfer- oder Sechsergruppen, jeweils mit zwei Franzosen als Begleiter. Wir mussten allen wichtigen Personen Fragen stellen, was nicht immer einfach war, aber sie waren alle sehr freundlich. Als sich alle wieder versammelt hatten, gab es eine Besprechung von Fragen und Problemen und die Verbesserung der Rallye. Darauf folgte die Pause und danach die Begrüßung der Direktorin. Während ein Teil der Deutschen danach eine Freistunde hatte, hatte der andere Teil Unterricht mit ihren Austauschschülern. Nach der darauf folgenden Mittagspause, in der viele in der Kantine aßen und manche nach Hause gingen, hatten alle Unterricht. Anschließend machten wir einen Orientierungslauf auf dem Schulgelände. Um 16:30 Uhr gingen wir alle Zurück in unsere Gastfamilien.  
Annika & Caroline

Mittwoch, 4.5.2011

Heute, am 4.5.2011 hatte die Klasse 4°b, die Klasse meines Austauschpartners, keine Schule.
Darum gingen mein Austauschpartner Thomas, ich, Marc und sein Austauschpartner an einen nahe gelegenen See. Leider konnte man dort nicht baden.
Nachdem wir eine Weile dort gewesen sind, fuhren wir wieder mit unseren Fahrrädern zurück zu Thomas, wo wir etwas auf dem Schlagzeug und Keyboard spielten.
Nach dem Mittagessen wurden wir von Thomas’ Mutter zum Lasergame gefahren. Dort trafen wir uns mit fast allen anderen Deutschen und Franzosen.
Leider musste Thomas nach einer Runde zum Tanzen gehen. Nachdem ich noch eine weitere Runde gespielt habe, holte mich Thomas´ Mutter ab, die davor Thomas zum Tanzen gebracht hatte.
Nachdem wir Thomas abgeholt hatten, ging ich mit Thomas Baguette einkaufen.
Wir aßen und gingen dann ins Bett.
Laura Schmidt

Donnerstag, 05.05.2011

Der Tag begann damit, dass ich ganz lieb von einer meiner Gastschwestern geweckt wurde. Ich zog mich an und ging zum frühstücken. Wir frühstückten immer alle zusammen am Tisch. Nach dem Frühstück machten wir uns dann mit dem Auto auf den Weg.
Wir trafen uns um 7:45 Uhr an der Schule der Franzosen. Von dort aus sind wir mit einem Bus nach Sabres gefahren. Wir sind am Bahnhof von Sabres ausgestiegen, welcher nur noch für Touristenfahrten genutzt wird. Dort hatten wir dann eine halbe Stunde Aufenthalt, in der uns erklärt wurde, wie früher das Bauernleben in der Region war. Danach stiegen wir in den Zug ein. Es war ein sehr alter Zug mit Holzbänken. Wir fuhren zum "Atelier architecture". Da bekamen wir eine Führung, in der uns erzählt wurde, dass die Häuser früher nur aus einem "Holzgerüst", Stroh und Lehm bestanden. Man konnte sie sogar abbauen und wieder aufbauen. Man musste nur die Zwischenräume aus Stroh und Lehm erneuern. Danach durften wir selber versuchen, die Zwischenräume zu füllen. Nach der Führung haben wir - wie schon öfters - Blätter bekommen, die wir ausfüllen sollten. Als wir das getan hatten, hatten wir Freizeit, in der wir Brot gekauft und Schafe gestreichelt haben. Später sind wir dann wieder mit dem Zug zurück gefahren und in ein Museum über die "Landes" (das große Waldgebiet zwischen Bordeaux und Biarritz) gegangen. Nachdem wir uns alles angeschaut hatten, fuhren wir wieder mit dem Bus zurück zur Schule. Dort wurden wir abgeholt.
Am Nachmittag sind wir dann mit anderen Franzosen und deren "Corres" ins Lasergamecenter gegangen und haben dort viele lustige Runden gespielt. Am Abend gab es dann ein leckeres, warmes Abendessen mit der ganzen Familie. Wir Kinder haben danach noch alle zusammen Karten gespielt und uns auf Französisch unterhalten. Das ist gar nicht so schwer, wie man immer denkt. Um 22:00 Uhr sind wir dann alle müde in unsere Betten gefallen.
Eva Leukel

Freitag, 06.05.2011

Wir trafen uns alle um 8.30 Uhr am Collège Chante-Cigale. Als alle eingetroffen waren, gingen die französischen Austauschpartner in den Unterricht. Sie hatten heute ganz normal Schule. Wir hingegen würden „Le Port de Larros“ besichtigen.
Frau Wolff teilte uns in drei verschiedene Gruppen ein, die unterschiedliche Aufgaben lösen mussten. Zuerst bekamen wir ein Puzzle, das wir zu einem Bild zusammensetzen und anschließend auf ein Plakat kleben mussten.
Außerdem bekamen wir einen Fragebogen über Ulm und Gujan-Mestras. Falls wir eine Frage nicht beantworten konnten, durften wir im CDI die Antworten in Büchern oder im Internet nachschlagen.
Danach führte uns die Gruppe 2 mit Hilfe eines Stadtplans zum „Port de Larros“. Nach ca. 40 Minuten Fußmarsch kamen wir endlich an und besichtigten das Austernmuseum. Dort lernten wir beispielsweise, dass Austern 12 Tage ohne Wasser leben können und man diese in dieser Zeit essen sollte, da sie sonst schlecht werden. Ebenfalls erfuhren wir, dass die Feinde der Austern Krebstiere, Seesterne und Möwen sind und noch vieles mehr…
Dann kam der Moment, wo wir Austern probieren durften. Die meisten Schüler meinten, die Austern würden schmecken, wie sie rochen… Deshalb aßen die meisten nur eine Auster oder gar keine, außer Felix und Frau Borchert-Kromer, denen der Geschmack der Austern gefiel.
Danach hatten wir eine lange Pause, in der wir den Hafen erkunden durften, unser Picknick aßen oder uns einfach entspannten.
Johanna Kreßel

Samstag, 07.05.11

Da ich vom Vortag noch müde war, schlief ich erst mal aus. Nach dem Frühstück mussten Marianne und ich die Hamsterkäfige ausmisten. Danach haben wir gemeinsam Fladenbrot gebacken. Die Küche war dann zwar voller Mehl, aber es richtig gut geschmeckt. Am Nachmittag fuhr Mariannes Mutter uns nach Bordeaux. Eigentlich wollten wir nach Arcachon, doch da es regnete, besuchten wir einen Skatewettbewerb von Charl, Mariannes Freund. Nach dem Wettbewerb liefen wir die Uferpromenade entlang und schauten uns die vielen kleinen Läden an, die waren jedoch zu teuer. Als wir nach Hause kamen, wartete das Abendessen schon auf uns. Bevor wir ins Bett gingen, schauten wir noch mit der ganzen Familie einen Film namens Phantom an. Er war echt gruselig. Danach fiel ich glücklich und müde ins Bett.
Katrin Puscher 

Sonntag, 8.5.2011

Heute hat jeder den Tag mit seiner Gastfamilie verbracht. Ich war mit meiner Gastfamilie heute Vormittag auf dem Markt. Dort gab es viele Stände, an denen Meeresfrüchte wie Austern und Fisch verkauft wurden. Andererseits gab es viele Gemüsestände, sowie Klamottenstände. Am Nachmittag sind wir zur "Dune du Pyla" gefahren. Dort angekommen sind wir erst einmal mit ein paar anderen Gastfamilien zusammen auf die Spitze der Düne gelaufen. Da es sehr heiß war, sind wir zur Abkühlung auf der anderen Seite der Düne mit den Füßen ins Wasser gegangen. Dann machten wir uns wieder an den Aufstieg. Später sind wir in Arcachon noch Waffeln bzw. Eis essen gewesen. Zum Abendbrot gab es verschiedene französische bzw. spanische Sachen, wie zum Beispiel Herzmuscheln, Crevetten und spanischen Käse. Und so geht der vorletzte Tag hier in Frankreich zu Ende.
Janina Behrend

Sonntag, 8.5.2011

Dieser Sonntag war ein besonderer Sonntag, denn dieses Wochenende war `La Fête de Rugby´ in Gujan-Mestras. Mein Austauschschüler Louis hatte dann, als begeisterter Rugbyfan, auch ein Turnier. Das Turnier begann um 9 Uhr, was für uns hieß, um 8 Uhr aufstehen. Nach dem Frühstück ging es dann auch gleich mit dem Fahrrad zu Rugbystadion, wo mein Austauschschüler und ich sogleich von Mannschaft und Trainer in Empfang genommen wurden Als schließlich alle da waren, ging es dann auch los. Jedes der 10 Teams hatte 9 Spiele, die jeweils 10min gingen. Um 13 Uhr waren alle Spiele vorüber und der Sieger stand fest, der Rugbyclub von Arcachon. Die Mannschaft meines Austauschschülers Louis wurde leider nur fünfter. Zum Mittagessen gab es dann Austern. Aber nicht nur, ich konnte auch ein Sandwich mit gebratener Wurst essen. Nach dem Mittagessen schauten Louis, seine Freunde und ich noch ein Rugbyspiel der Erwachsenen an. Danach gingen wir alle gemeinsam zu Louis und spielten Videospiele, die übrigens genau die gleichen sind wie in Deutschland.
Christian Wirths

Montag 9. Mai 2011

Heute war unser letzter Tag in Gujan-Mestras. Wie jeden Morgen trafen wir uns um 8.30 Uhr vor der Schule. Dort nahm uns Monsieur DeWit in Empfang. Zusammen stiegen wir Deutschen in den Bus und fuhren nach Bordeaux, in die Hauptstadt der Aquitaine, am schönen Fluss Gironde. Zuerst besichtigten wir den alten Hafen. Dann erhielten wir eine Stadtführung von Madame Signoret, die dem Bus zwischenzeitlich zugestiegen war. Sie erklärte uns auch, weshalb die Straßenbahn in Bordeaux so besonders ist: Sie fährt ohne Oberleitung! Als nächstes besuchten wir das Girondisten-Denkmal, und Madame Signoret erzählte uns etwas über die Zeit der Schreckensherrschaft von Robespierre. Danach zeigte man uns noch das große Theater. Man führte uns noch ein wenig weiter herum, dann durften wir die Stadt selbst erkunden. Wir wurden in Gruppen eingeteilt, mit Stadtplänen ausgestattet und schon konnte es losgehen. Wir fanden auch schon bald interessante Läden und kauften kräftig ein. Außerdem probierten wir eine örtliche Spezialität, die „Cannelés“, eine Art Minigugelhupf aus Karamell. Um 15.00 Uhr trafen wir uns dann wieder am Bus und fuhren zurück nach Gujan-Mestras, wo unsere „corres“ (Austauschschüler) soeben Schule aus hatten. Zusammen mit ihnen fuhren wir also noch einmal nach Hause zurück, um unsere Sachen zu holen und uns noch ein wenig frisch zu machen. Am Abend gingen wir alle zum Abendessen in die Schule, wo eine große Abschiedsfeier stattfand. Zur Erinnerung sahen wir uns noch einmal viele Fotos an. Als es dann aber Zeit wurde zu gehen, waren wir alle sehr traurig, denn der Austausch war eine tolle Erfahrung gewesen und wir hatten viele neue Freundschaften geschlossen.
Viktoria Glatting